Franz Anton Schäffler (1879 - 1950)

Dieses besondere Bier haben wir in Erinnerung an Franz Anton Schäffler mit höchster Sorgfalt und außergewöhnlichen Zutaten kreiert – denn auch Franz Anton Schäffler war sehr innovativ.

Er war ein Pionier, der bereits 1900 die Weltausstellung in Paris besuchte und von dort Pläne für ein Wohnhaus im Jugendstil mitbrachte und diese 1902 umsetzte. Die sogenannte „Schäffler-Villa“ wird noch heute von seinem Urgroßenkel, Hanspeter Graßl, der die Brauerei seit 1978 führt, mit seiner Familie bewohnt. Als Brauereibesitzer leitete Franz Anton Schäffler die Brauerei Schäffler von 1900 bis 1950. Mit seinem unternehmerischen Geist legte er den Grundstein für eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte.

Nach dem Vorbild der belgischen Klöster

Beste natürliche Rohstoffe sind die Basis für diese außerordentliche Bierspezialität. Unsere Spezialhefe stammt aus einem belgischen Trappistenkloster und wird mit großer Sorgfalt und Pflege von uns gezüchtet. Diese wertvolle Zutat sorgt für ein intensives Bouquet, reinen Geschmack und hohe Bekömmlichkeit. Der erhöhte Malzanteil durch Verwendung verschiedener Spezialmalze, sowie feinster Aromahopfen aus Tettnang und der Hallertau sind die Grundlage für das einzigartige Aroma und die kupferfarbene Optik. Unser „Triple“ wird durch die Hauptgärung im Gärkeller sowie der anschließenden monatelangen Nachgärung im Lagerkeller vergoren und reift in aller Ruhe aus.

Seine endgültige Reife und Haltbarkeit erhält dieses Jahrgangsbier aber erst durch die Vergärung in der Flasche. Während dieses dreiwöchigen Reifeprozesses bei konstanten 18° C erfolgt die Kohlensäuresättigung, die unter anderem auch für die Bildung des cremigen Schaumes verantwortlich ist.

Vergleichbar mit einem guten Wein entwickelt sich der Geschmack dieser „bierischen Besonderheit“ erst im Laufe der Zeit und durch die verschiedenen Prozesse weiter: mal süffig, mal fruchtig mit angenehmer, leichter Herbheit oder eher malzig. Zu jeder Zeit des Reifeprozesses ist dieses Bier aber ein wahrer Hochgenuss.

Für besondere Anlässe

Erleben Sie, welch geschmackliche Raffinesse die Kunst des Bierbrauens hervorbringen kann. Bei besonderen Anlässen, zum kultivierten Genuss in geselliger Runde, als Aperitif oder Degistif – genießen Sie diesen außergewöhnlichen Tropfen.

Unser „Triple“ sollte bei Kellertemperatur (12° bis 14° C) und nicht im Kühlschrank gelagert werden. Temperaturschwankungen und Licht wirken sich negativ auf den Geschmack aus. Wie qualitativ hochwertiger Wein auch, sollte das Bier mindestens acht Tage stehend ruhen, damit sich die Schwebestoffe absetzen können. Bei einer Trinktemperatur von 8° bis 12° C empfiehlt sich der Genuss in zwei Gängen. Zuerst werden 9/10 der Flasche behutsam und vorsichtig eingeschenkt, so dass das Sediment in der Flasche verbleibt. Serviert wird in einem Kelch mit breiter Öffnung oder im Rotweinglas, damit das Bier atmen und sein volles Aroma entfalten kann. Im zweiten Gang wird dann das schmackhafte letzte Zehntel mit der vitaminreichen Hefe Satz getrunken.

In der Liga der Starkbiere

Karl Schiffner - Weltmeister der Biersommelier - hat unser Jahrgangsbier für uns verkostet:

„Der Anfangsduft ist mit einer feinen, fruchtigen Hefenote umgeben, die ein Miteinander von Melissenduft und phenolische Töne preisgeben. Es tauchen aber gleich schöne harmonische und zielstrebige Düfte nach reifen, getrockneten Bananen auf. Am Gaumen finden sich konzentrierte, süße Karamelltöne, eingefasst in eine elegante Herbheit. Hier ist auch eine pikante Würze in der Länge des Nachgeschmacks spürbar. Das Bier braucht etwas Zeit im Glas, um sich so richtig entfalten zu können, was beim Genießer ganz großartig ankommt!“

Fazit: dieses Bier kann getrost in der Liga der Starkbiere mithalten. Der Geruch hat deutlich Ähnlichkeit mit einem Trappistenbier, wobei der Charakter dennoch differiert. Für jeden Bierspezialitätenkeller ist es in jedem Falle sehr, sehr interessant.

Franz Anton Schäffler

Franz Anton Schäffler Triple

Stammwürze: 28% | Alkoholgehalt: 10,5% vol.

Geschmack: Feine, fruchtige Hefe Note mit Nuancen von reifen, getrockneten Bananen, Karamell, je nach Alter und Lagerung Sherry Aromen. Würziger, feiner anhaltender Nachgeschmack.

Bittere: elegante, sanft ausklingende Aromahopfenbittere

Aussehen: kupferfarben, naturtrüb
Ähnlich den Weinen, gibt es beim Jahrgangsbier kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Dank des patentierten Verschlusses kann die Flasche nach Anbruch einfach und schnell wieder verschlossen und bei kühler Lagerung innerhalb ein bis zwei Tagen fertig getrunken werden.

Hergestellt und abgefüllt nach dem
Bayerischen Reinheitsgebot

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